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WIR WASCHEN DIE HÄNDE IN SCHULD 

Performance. 30 Minuten. 2022.

WIR WASCHEN DIE HÄNDE IN SCHULD ist eine 30 minütige Performance, welche sich mit den Themen Intimität und Beziehungen befasst. Im Zentrum der Performance steht die Sehnsucht nach einem „Sicheren Ort“ für Frauen*. Die Performance zeigt fünf Frauen, die sich gegenseitig mit Naturschwämmen und rot eingefärbten Wasser waschen. „Waschungen“ zum Einen als sorgsame Handlung und Ritual, im Privaten täglich vom Individuum praktiziert, werden in den öffentlichen Raum getragen. Zum Anderen geht es um verschiedenste Momente und Situationen im Leben, welche jede Person in und quasi auch mit ihrem Körper durchlebt. Im Zusammenhang mit vorher erwähnter sexualisierter Gewalt an Frauen* gibt es Momente die sich nicht nur physisch sondern vor allem auch psychisch nicht von einem Körper „wegwaschen“ lassen. Eine Soundaufnahme begleitet die Performance, unregelmäßige Wassertropfen, sowie auch bewusst gesetzte Stille/Pausen sind zu hören. Diese stehen rhythmisch in direktem Bezug zu einer Statistik der Beratungsstelle Frau-

en-Notruf Münster. „Alle drei bis fünf Minuten wird in Deutschland eine Frau oder ein Mädchen vergewaltigt.“

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